Stolperstein für Friedrich Daps in Isernhagen

Heute wurde in der langenhagener Nachbargemeinde Isernhagen ein Stolperstein für Friedrich Daps verlegt.

Stolperstein für Friedrich Daps in Isernhagen
Stolperstein für Friedrich Daps in Isernhagen

HIER WOHNTE
FRIEDRICH DAPS
JG. 1932
EINGEWIESEN 9.10.1941
PFLEGEANSTALT LÜNEBURG
‚KINDERFACHABTEILUNG‘
ERMORDET 21.3.1942

Friedrich Daps ist Euthanasieopfer. Sein Weg durch verschiedene Anstalten führte auch über die  Heil- und Pflegeanstalt Langenhagen. Im Oktober 1941 wurde er in die Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg verlegt, wo er ermordet wurde.
Zuletzt wurde eine Straße in Großburgwedel nach Friedrich Daps benannt.

Verlegung des Stolpersteins für Friedrich Daps in Isernhagen
Verlegung des Stolpersteins für Friedrich Daps am 23. März 2022

Der Stolperstein für Friedrich Daps ist der erste verlegte Stolperstein in Isernhagen. In Langenhagen wurden bisher noch keine Stolpersteine verlegt.

Gedenkveranstaltung am 06.01.2022 um 18 Uhr

Bei der Gedenkveranstaltung am Mahnmal in der Hackethalstraße soll der Opfer des Nationalsozialismus und insbesondere der Frauen aus dem KZ Langenhagen gedacht werden. Das damals auf langenhagener Stadtgebiet gelegene Konzentrationslager wurde am 6. Januar 1945 durch einen alliierten Bombenangriff zerstört und danach von den Nazis geräumt.

Der DGB-Chor Hannover wird einen musikalischen Rahmen für die Veranstaltung geben.

Wir rufen gemeinsam mit dem DGB-Chor zu einer regen Teilnahme auf, um auch ein deutliches Zeichen gegen den Neonazi-Terror der letzten Jahre zu setzen. Eine gelebte Demokratie muss sich immer wieder erneut gegen Rechtsextremismus und Rassismus zur Wehr setzen.

Nachtrag vom 06.01.2022, Fotos von der Veranstaltung:

Gedenkveranstaltung am 06.01.2018 um 18 Uhr

Am 6. Januar 2018 veranstaltet das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ um 18 Uhr am Mahnmal zum Frauen-KZ Langenhagen am Brinker Hafen (Hackethalstraße, Hannover) eine Gedenkveranstaltung. Es soll den Opfern des Nationalsozialismus und speziell der Frauen aus dem KZ Langenhagen gedacht werden. Es werden die hannoversche Bürgermeisterin Regine Kramarek und Willi Minne, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Langenhagen, sprechen. Der DGB-Chor Hannover wird einen musikalischen Rahmen für die Veranstaltung geben.

Das damals auf Langenhagener Stadtgebiet gelegene Konzentrationslager wurde am 06.01.1945 durch einen alliierten Bombenangriff zerstört und danach von den Nazis geräumt. Das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ ruft zu einer regen Teilnahme auf, um auch ein deutliches Zeichen gegen den Neonazi-Terror der letzten Jahre und den erstarkten Rechtspopulismus zu setzen. Eine gelebte Demokratie muss sich immer wieder erneut gegen Rechtsextremismus und Rassismus zur Wehr setzen.

Als Nachtrag, ein Foto der Veranstaltung:

Gedenkveranstaltung am 06.01.2018

Gedenkveranstaltung am 06.01.2017 um 18 Uhr

Am 6. Januar 2017 veranstaltet das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ um 18 Uhr am Mahnmal zum Frauen-KZ Langenhagen am Brinker Hafen (Hackethalstraße, Hannover) eine Gedenkveranstaltung. Es soll den Opfern des Nationalsozialismus und speziell der Frauen aus dem KZ Langenhagen gedacht werden. Es werden der hannoversche Bürgermeister Thomas Hermann und ein Vertreter der Stadt Langenhagen sprechen. Der DGB-Chor Hannover wird einen musikalischen Rahmen für die Veranstaltung geben.

Das damals auf Langenhagener Stadtgebiet gelegene Konzentrationslager wurde am 06.01.1945 durch einen alliierten Bombenangriff zerstört und danach von den Nazis geräumt. Das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ ruft zu einer regen Teilnahme auf, um auch ein deutliches Zeichen gegen den Neonazi-Terror der letzten Jahre zu setzen. Eine gelebte Demokratie muss sich immer wieder erneut gegen Rechtsextremismus und Rassismus zur Wehr setzen.

Der DGB-Chor Hannover bei der Gedenkveranstaltung am 06.01.2016.
Der DGB-Chor Hannover bei der Gedenkveranstaltung am 06.01.2016.

Gedenkveranstaltung am 06.01.2016 um 18 Uhr

Am 6. Januar 2016 veranstaltet das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ um 18 Uhr am Mahnmal zum Frauen-KZ Langenhagen am Brinker Hafen (Hackethalstraße, Hannover) eine Gedenkveranstaltung. Es soll den Opfern des Nationalsozialismus und speziell der Frauen aus dem KZ Langenhagen gedacht werden. Es werden der hannoversche Bürgermeister Thomas Hermann und ein Vertreter der Stadt Langenhagen sprechen. Der DGB-Chor Hannover wird einen musikalischen Rahmen für die Veranstaltung geben.

Das damals auf Langenhagener Stadtgebiet gelegene Konzentrationslager wurde am 06.01.1945 durch einen alliierten Bombenangriff zerstört und danach von den Nazis geräumt. Das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ ruft zu einer regen Teilnahme auf, um auch ein deutliches Zeichen gegen den Neonazi-Terror der letzten Jahre zu setzen. Eine gelebte Demokratie muss sich immer wieder erneut gegen Rechtsextremismus und Rassismus zur Wehr setzen.

Der Standort des Mahnmals ist hier auf OpenStreetMap markiert.

Antifaschistischer Stadtrundgang Langenhagen

Die dunkle Vergangenheit unserer Stadt ist eine deutliche Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft.

Spuren der faschistischen Vergangenheit Deutschlands gibt es in vielen Dörfern und Städten. Auch in Langenhagen finden sich historische Zeugnisse von Rassenideologie, Verfolgung politisch Andersdenkender und kriegerischer Mobilmachung.

Mit dem Flyer „Antifaschistischen Stadtrundgang“ sollen die zum Teil vergessenen Spuren der Vergangenheit wieder in Erinnerung gerufen werden.

flyer_thumb

Der Flyer liegt im Rathaus der Stadt Langenhagen aus und kann hier als PDF heruntergeladen werden: https://media.langenhagengegenrechts.de/Stadtrundgang.pdf