Das Gelände des KZ Langenhagen heute

Das Mahnmal zum KZ-Außenlager Langenhagen steht ungefähr dort, wo der Eingang zum Lager gewesen ist. Mehr erinnert nicht an den historischen Ort.  Bis zum letzten Jahr war das ehemalige KZ-Gelände noch mit Industriehallen neueren Datums überbaut, die direkt hinter der Mauer an der Hackethalstraße standen. Die Hallen wurden inzwischen abgerissen. Das Gelände scheint brach zu liegen.

Mahnmal zum KZ-Außenlager Langenhagen an der Hackethalstraße
Brachfläche – das ehemalige Gelände des KZ-Außenlagers Langenhagen

Auf dem folgenden Luftbild (Orthophoto, Änderungsdatum 16.03.2017) sind die Hallen noch vorhanden.

Die inzwischen abgerissenen Hallen, Datengrundlage/Datenquelle: Digitales Orthophoto DOP20; CC-BY-4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz) – Bereich Geoinformation – LH Hannover

Auf der Brache des Continental Werks in Limmer, wurde im Jahr 2015 eine Ausgrabung am Ort des ehemaligen KZ Außenlagers Hannover-Limmer durchgeführt. Durch die Grabung konnte ein Teil eines Bodens einer Häftlingsbaracke des KZ-Außenlager Limmer freigelegt werden. [vergl. https://www.kz-limmer.de/news/boden-einer-baracke-des-kz-limmer-bei-archaeologischer-grabung-freigelegt.html]

Ob unter der Oberfläche an der Hackethalstraße in Brink-Hafen noch Reste von dem KZ-Außenlager Langenhagen vorhanden sind, ist uns nicht bekannt.

 

Gedenkveranstaltung am 06.01.2018 um 18 Uhr

Am 6. Januar 2018 veranstaltet das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ um 18 Uhr am Mahnmal zum Frauen-KZ Langenhagen am Brinker Hafen (Hackethalstraße, Hannover) eine Gedenkveranstaltung. Es soll den Opfern des Nationalsozialismus und speziell der Frauen aus dem KZ Langenhagen gedacht werden. Es werden die hannoversche Bürgermeisterin Regine Kramarek und Willi Minne, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Langenhagen, sprechen. Der DGB-Chor Hannover wird einen musikalischen Rahmen für die Veranstaltung geben.

Das damals auf Langenhagener Stadtgebiet gelegene Konzentrationslager wurde am 06.01.1945 durch einen alliierten Bombenangriff zerstört und danach von den Nazis geräumt. Das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ ruft zu einer regen Teilnahme auf, um auch ein deutliches Zeichen gegen den Neonazi-Terror der letzten Jahre und den erstarkten Rechtspopulismus zu setzen. Eine gelebte Demokratie muss sich immer wieder erneut gegen Rechtsextremismus und Rassismus zur Wehr setzen.

Als Nachtrag, ein Foto der Veranstaltung:

Gedenkveranstaltung am 06.01.2018

Gedenkveranstaltung am 06.01.2017 um 18 Uhr

Am 6. Januar 2017 veranstaltet das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ um 18 Uhr am Mahnmal zum Frauen-KZ Langenhagen am Brinker Hafen (Hackethalstraße, Hannover) eine Gedenkveranstaltung. Es soll den Opfern des Nationalsozialismus und speziell der Frauen aus dem KZ Langenhagen gedacht werden. Es werden der hannoversche Bürgermeister Thomas Hermann und ein Vertreter der Stadt Langenhagen sprechen. Der DGB-Chor Hannover wird einen musikalischen Rahmen für die Veranstaltung geben.

Das damals auf Langenhagener Stadtgebiet gelegene Konzentrationslager wurde am 06.01.1945 durch einen alliierten Bombenangriff zerstört und danach von den Nazis geräumt. Das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ ruft zu einer regen Teilnahme auf, um auch ein deutliches Zeichen gegen den Neonazi-Terror der letzten Jahre zu setzen. Eine gelebte Demokratie muss sich immer wieder erneut gegen Rechtsextremismus und Rassismus zur Wehr setzen.

Der DGB-Chor Hannover bei der Gedenkveranstaltung am 06.01.2016.
Der DGB-Chor Hannover bei der Gedenkveranstaltung am 06.01.2016.

Gedenkveranstaltung am 06.01.2016 um 18 Uhr

Am 6. Januar 2016 veranstaltet das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ um 18 Uhr am Mahnmal zum Frauen-KZ Langenhagen am Brinker Hafen (Hackethalstraße, Hannover) eine Gedenkveranstaltung. Es soll den Opfern des Nationalsozialismus und speziell der Frauen aus dem KZ Langenhagen gedacht werden. Es werden der hannoversche Bürgermeister Thomas Hermann und ein Vertreter der Stadt Langenhagen sprechen. Der DGB-Chor Hannover wird einen musikalischen Rahmen für die Veranstaltung geben.

Das damals auf Langenhagener Stadtgebiet gelegene Konzentrationslager wurde am 06.01.1945 durch einen alliierten Bombenangriff zerstört und danach von den Nazis geräumt. Das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ ruft zu einer regen Teilnahme auf, um auch ein deutliches Zeichen gegen den Neonazi-Terror der letzten Jahre zu setzen. Eine gelebte Demokratie muss sich immer wieder erneut gegen Rechtsextremismus und Rassismus zur Wehr setzen.

Der Standort des Mahnmals ist hier auf OpenStreetMap markiert.

Gedenkstätten-Fahrradtour 2014

Heute hat die Gedenkstätten-Fahrradtour vom Verein gegen das Vergessen ./. NS-Zwangsarbeit e.V. und ADFC stattgefunden. Stationen in Langenhagen sind unter anderem das KZ-Außenlager Hannover-Langenhagen und das Mahnmal für das Ausländerwöchnerinnenheim Schulenburger Mühle in Godshorn gewesen.

2014-09-28_Gedenkstätten-Fahrradtour_Brink
KZ-Außenlager Hannover-Langenhagen
2014-09-28_Gedenkstätten-Fahrradtour_Godshorn
Mahnmal Ausländerwöchnerinnenheim Schulenburger Mühle

Fahrradtour am Freitag 05. September

Am nächsten Freitag werden wir eine Radtour zu einigen ausgewählten Punkten aus unserem „Antifaschistischen Stadtrundgang“ durchführen. 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wollen wir Orte in Langenhagen besuchen, die einen Bezug zum Nationalsozialismus und Krieg aufweisen.

Die geplante Strecke mit einer Länge von ca. 14 km, werden wir mit einer für alle schaffbaren Geschwindigkeit abfahren. Treffpunkt ist vor dem Haus der Jugend am Langenforther Platz um 17 Uhr. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.