Im Rahmen der Sendung „Deutschland heute“ gab es eben einen Beitrag zum „Zug der Erinnerung“. Der Bericht kann von der Website des Senders heruntergeladen werden.
„Zug der Erinnerung“ startet am Donnerstag im Hauptbahnhof Frankfurt
Nächste Woche Donnerstag wird im Hauptbahnhof Frankfurt der „Zug der Erinnerung“ starten.
Mit diesem Zug wird den Kindern und Jugendlichen gedacht, die mit der Reichsbahn in die NS-Vernichtungslager deportiert worden sind. Im Zug befindet sich eine Ausstellung zu diesem Thema. Auf der mehrmonatigen Fahrt durch ganz Deutschland wird der Zug auch in Hannover Halt machen.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Zuges.
Neuer Termin für unsere regelmäßigen Treffen
Ab sofort trifft sich das Aktionsbündnis nicht mehr am ersten Donnerstag, sonder am ersten Montag im Monat. Das nächste Treffen findet somit am Montag dem 5. November um 20 Uhr statt. Wie gehabt werden die Treffen beim Langenhagener Verein für Sozialarbeit abgehalten.
Alle Interessierten sind sehr herzlich zu den Treffen eingeladen.
Aufruf zum friedlichen Protest

Das Aktionsbündnis Langenhagener gegen Rechte Gewalt unterstützt den Aufruf des DGB:
Für den 15. September 2007 hat die rechtsextreme NPD ihren niedersächsischen Wahlkampfauftakt im HCC in Hannover angekündigt … Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, gemeinsam mit uns friedlich gegen den braunen Spuk zu protestieren und zu demonstrieren.
Der vollständige Aufruf kann auf der Seite www.hannover.dgb.de als PDF-Dokument abgerufen werden.
Grüne Jugend Langenhagen: Rechte Gewalt nicht herunterspielen
Zitat von Grüne Jugend Langenhagen:
‚Nach einem rechts motivierten Übergriff in der Nacht zum Samstag, mahnt die Grüne Jugend Langenhagen (GJL) an, Rechte Gewalt in Langenhagen nicht herunterzuspielen. Die GJL kritisiert vor allem die Polizei dafür, dass sie den rechtsextremen Hintergrund der Tat völlig unbeleuchtet lässt. Von Seiten der Polizei war lediglich von „unterschiedlichen politischen Gesinnungen“ die Rede. Dass bei dem Vorfall die Gewalt einseitig von Rechtsextremen ausging, bleibt im Dunkeln. So beschimpften die Angreifer das Opfer als „Scheiß Zecke“.
Die GJL fordert daher von Politik, Polizei und Presse, das Problem Rechtsradikalismus wieder ernst zu nehmen und die Bevölkerung ehrlich darüber zu informieren.‘
Neonazitreff in Langenhagen
Am Freitag, den 06. Juli trafen sich erneut knapp 40 Rechtsextreme in einem
Gastronomietrieb in Langenhagen. Der Stammtisch Nationale Kräfte, kurz SNK,
ist ein Zusammenschluss von Neonazis der NPD und freien Kameradschaften und
traf sich dieses mal im Bierbrunnen in der Walsroderstraße in Langenhagen.
Dieses Treffen war nicht das erste, bereits 2005 trafen sich mehr als 70
Neonazis unter massivem Polizeischutz zum „Nationalen Bündnis Region
Hannover“ im Bierbrunnen. Auch im Vereinsheim des Fußballvereins Hannover 96
trafen sich die Rechtsextremen. Der Skandal um das Treffen bei Hannover 96
sorgte für große Medienfurore.
Anlass des Treffens in Langenhagen war wahrscheinlich der bevorstehende
Landtagswahlkampf. Aus diesem Grund wird auch vermutet, dass Alfred
Brückner, Landtagskandidat für die NPD aus Langenhagen-Wiesenau,
anwesend war.
Das Bündnis „Langenhagener gegen Rechte Gewalt“ kritisiert, dass diese
Stammtischtreffen des SNK und der NPD immer wieder zugelassen werden und
erinnert an den versprochenen polizeilichen Leitfaden für Gastronomen, um
Veranstaltungsanmeldungen neofaschistischer Organisationen schneller zu
enttarnen und abzusagen. Dieses Versprechen wurde bisher nicht umgesetzt.
„Wir fordern von der Polizei ein konsequentes Vorgehen gegen Rechtsextreme“,
sagt ein Mitglied des Langenhagener Aktionsbündnis, „und fordern die Inhaber
des Bierbrunnens auf, keine weiteren Treffen zuzulassen.“
Gedenkveranstaltung zum 61. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus
Am 8. Mai 2006 veranstaltet das Aktionsbündnis „Langenhagener gegen Rechte
Gewalt“ um 18 Uhr am Mahnmal im Rathausinnenhof eine Gedenkveranstaltung zum
61. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus. Es soll
den Opfern des Naziregimes und des Zweiten Weltkrieges gedacht werden.
Karl-Ludwig Schmidt, Pastor der Paulus-Gemeinde, wird einen Wortbeitrag
halten. Die Bläserklasse der IGS Langenhagen wird der Gedenkveranstaltung
einen musikalischen Rahmen geben.